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Tabak

Seit mehreren Jahrhunderten werden Tabakpflanzen gezüchtet und ihre Blätter auf vielfältige Weise verarbeitet.

Bereits bei Stammesritualen der amerikanischen Ureinwohner wurde häufig Pfeife geraucht und im Alltag wurde auf dem amerikanischen Kontinent Tabak geschnupft, gekaut oder in verschiedensten Formen geraucht. Nach Europa kam der Tabakkonsum erst mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus im Jahre 1492.

Die Tabakpflanze, deren lateinischer Name Nicotiana lautet, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, zu der zum Beispiel auch die Tollkirsche, die Kartoffel und die Tomate gehören. Benannt wurde die Pflanze (und gleichzeitig auch ihr wichtigster Inhaltsstoff, das Nikotin) nach dem französischen Gesandten in Portugal, Jean Nicot, der den Tabak als Heilpflanze in Frankreich einführte.
Vor allem in Gebieten, in denen es besonders warm ist, gedeiht die Tabakpflanze prächtig: Die wichtigsten Tabakanbaugebiete sind heutzutage China, Brasilien und Indien, gefolgt von den USA, der EU und der Türkei.

Kleine Geschichte des Tabakkonsums

Nachdem die Europäer in Amerika die verschiedenen Arten des Tabakkonsums kennengelernt hatten, brachten sie das Genussmittel natürlich nach Europa mit. Vor allem die Matrosen, die zwischen Amerika und Europa hin und her pendelten, sprachen dem Tabak zu und brachten ihn mit in die süd- und westeuropäischen Häfen. Von dort aus verbreiteten ihn Händler in der ganzen Welt, sodass er bald zu einem bedeutsamen Handelsgut avancierte.

Nachdem etliche Verbotsversuche im 16. und 17. Jahrhundert scheiterten und statt der erhofften Wirkung (nämlich der Unterbindung des Konsums) nur den Schmuggel ankurbelten, machten sich viele Regierungen die Beliebtheit des Tabaks zu Nutze und erhoben eine Steuer darauf. Im 18. und 19. Jahrhundert erlangte der Tabak eine große kulturelle Bedeutung: Der Konsum stieg nicht nur an, sondern die Tabakpflanze und diverse Formen des Konsums fanden sich auch als Motive in Kunstwerken wieder. In den oberen Gesellschaftsschichten kamen darüber hinaus auch Rauch-Accessoires in Mode, wie zum Beispiel elegante Tabakdosen. Diese wurden aus Gold und Porzellan hergestellt oder sogar mit Edelsteinen besetzt.

In Europa war im 18. Jahrhundert vor allem der Schnupftabak sehr beliebt. Beim aufstrebenden Bürgertum war allerdings die Zigarre das beliebtere Genussmittel. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie regelrecht zum Symbol der Obershicht.

In Amerika hingegen wurde der Tabak lange Zeit am liebsten gekaut. Das Kauen und anschließende Ausspucken des Tabaks galt als besonders männlich – so wurde auch der Spucknapf zu einem wichtigen Accessoire, das im Amerika des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts aus dem Alltag nicht wegzudenken war.

Die Zigarette entstand eher zufällig als ein 'Abfallprodukt', das bei der Herstellung von Zigarren anfiel. Die Zigarrendreherinnen wollten die abfallenden Tabakreste gewinnbringend verwerten und rollten sie in Papier, sodass eine Art Mini-Zigarre entstand (daher auch der Wortursprung: die französische Verniedlichungsform von 'cigare' lautet 'cigarette'). Die Zigarette setzte sich zunächst bei Soldaten durch, da sie wesentlich leichter zu transportieren war und nicht so leicht brach wie Zigarren oder eine Pfeife.

Im 20. Jahrhundert wurde die Zigarette in allen Bevölkerungsschichten zum wichtigsten Produkt des Tabakkonsums; Zigarettenetuis und -spitzen avancierten zu Kultgegenständen. Die Einführung der Zigarette führte übrigens dazu, dass nun auch Frauen rauchten. Während Zigarren, Kautabak und Pfeife als sehr unweiblich galten, passten die schlanken Zigaretten auch hervorragend zur emanzipierten Frau der Jahrhundertwende. Besonders die Verwendung eleganter Zigarettenspitzen war damals bei den Damen sehr beliebt.

Verarbeitung von Tabak

Je nachdem, was aus dem Tabak werden soll, wird er unterschiedlich verarbeitet.

In jedem Fall wird er zunächst getrocknet. Bei der Trocknung unterscheidet man zwischen Rauchtrocknung (fire-cured), Heißlufttrocknung (flue-cured) und Sonnentrocknung (sun-cured), die alle auf ihre Weise das Aroma des Tabaks beeinflussen und die typischerweise für bestimmte Tabaksorten angewandt werden.

Nach der Trocknung folgt die Fermentation. Diese 'Gärung' des Tabaks wird schon nicht mehr bei allen Tabaksorten empfohlen: Manche Zigaretten- und Pfeifentabake werden einfach nur getrocknet und anschließend gedreht oder in Dosen verpackt. Zigarrentabake hingegen werden häufig fermentiert, manchmal sogar mehrmals.

Nach der Fermentierung kommt schließlich die Soßierung, die ebenfalls nicht immer stattfindet. Hauptsächlich Kau- und Pfeifentabake und Tabake für einige Zigarrensorten werden soßiert, d.h. in aromatisierter Flüssigkeit eingelegt und wieder getrocknet.

Anschließend kann ein sogenanntes Redry-Verfahren angewandt werden, damit der Tabak besser zu lagern ist. Ganz zum Schluss wird der Tabak so in Form gebracht, wie er letztendlich verkauft werden soll: Gerollt, gedreht, in Stücke geschnitten, zu langen Schnecken verzwirbelt oder einfach nur lose in einer Dose verpackt.